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| Landmannalaugar
- bunte Berge und heiße Bäche |
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Nach der anstrengenden Tour
von gestern geht es heute gemächlich durch eine wundervolle
Landschaft in Richtung Landmannalaugar. Die Piste verläuft
zunächst durch eine von schwarzem Lavasand und grünem
Moos geprägte Landschaft. Später halten farbenprächtige
Berge unsere Blicke gebannt, bis schließlich die letzte
Furt am Ende der Route erreicht ist.
Landmannalaugar (Warme Quellen der
Landmänner) ist von rötlichen, gelb-braunen und
grünen Bergen umgeben. Die Farben stammen vom Rhyolith, einem
kielselsäurehaltigen
Ergussgestein. Das Gebiet mit hoher geothermaler Aktivität
ist ein beliebtes Wandergebiet: eine mehrtägige
Tour führt von hier vorbei am Gletscher Mydralsyökull
bis nach Porsmörk. |
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In Landmannalaugar fahren wir auf den Campground
und freuen uns auf ein Bad im warmen Bach. Leider haben
das auch die anderen Besucher im Sinn und so herrscht am
Einstieg reger Betrieb. Am Anfang ist der 40-50 cm tiefe
Bach mit ca. 20°C relativ frisch, doch je weiter man
in Richtung des Heißwasserzuflusses
kommt, desto angenehmer wird die Temperatur.
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Bei einer
Wanderung durch das angrenzende Lavafeld führt
uns der Weg an einen Schwefelspucker, der sich mit
dem Gestank fauliger Eier schon von weitem bemerkbar
macht. Der Boden ist in der Nähe der austretenden
Gase sehr warm und von den schwefligen Ablagerungen
gelblich gefärbt. Die Aussicht auf einem Berggipfel
über das gesamte Gebiet lässt die Katastrophe erahnen,
die sich hier einst abgespielt hat. |
| Schwefelspucker über dem
erkalteten Lavastrom |
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Wieder am Campingplatz, wird heute
in einem kleinen, windgeschützten
Unterstand an der Hütte gekocht. Stefans Benzinkocher
will aber nicht so recht, sondern rußt
und qualmt bei dem Versuch eine saubere Flamme zu erzeugen.
Die Gruppe Wanderer, die hier bei einem Tässchen
Tee sitzt, kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Ihr Spirituskocher hat in diesem Moment zwar eine höhere
Heizleistung, die Punkte für den Unterhaltungswert
sind aber ganz klar auf unserer Seite.
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