Das Frühstück wird
heute von meinem Benzinkocher verzögert: Beim Versuch
Kaffee zu bereiten lässt sich die Pumpe verdächtig
leicht bewegen und tatsächlich wird in der Flasche kein
Druck aufgebaut.
Schnell ist das gute Stück zerlegt und die Ursache gefunden:
der Kolbengummi hat sich gelöst und steckt
tief im Inneren des Zylinders fest. Offensichtlich hat er
sich mit Benzindampf vollgesaugt und ist deswegen aufgequollen.
Nach einer halben Stunde an der frischen Luft setze ich die
Pumpe wieder zusammen und öle den Gummi. Ein vorsichtiger
Test: sie funktioniert!
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| Stadtbesichtigung
Reykjavik
Der Verkehr in Islands Hauptstadt ist mir vom Vortag noch
in lebhafter Erinnerung. Nach den einsamen Pisten der letzten
Tage sind die mehrspurigen Straßen ungewohnt überfüllt und
benötigen meine gesamte Aufmerksamkeit. Reykjaviks City soll
natürlich zu Fuß erkundet werden und am Hafen ist schnell
ein Parkplatz für die Fahrzeuge gefunden. Neben einer kleinen
Sightseeing-Tour steht auf Katrins Wunschzettel Shopping
heute an erster Stelle. |
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Der 76 Meter hohe Turm
der Hallgrímskirkja ist das Wahrzeichen Reykjaviks,
das man schon aus 100 Kilometern Entfernung sieht.
Er soll an Basaltsäulen
erinnern und ist eines der letzten Werke des Architekten
Gudjon Samuelsson. |
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| Die zielstrebig angesteuerte Einkaufsstraße
erfüllt leider nicht die hohen Erwartungen aber immerhin
gibt es hier leckere und bezahlbare Hotdogs - eine willkommene
Abwechslung nach den vielen Nudeln aus der Tüte. |
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| Reykjaviks
Rathaus steht auf einer künstlichen Insel im See
Tjörnin. Für den aufwändigen Bau wurden weder
Kosten noch Mühen gescheut. |
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Bevor die Zivilisation wieder
verlassen wird, fällt mir beim Tanken ein platter Hinterreifen
am Defender auf. Die Angestellten der Werkstatt zucken
nur mit den Schultern und schicken mich 500 Meter die Straße
weiter zu einem Spezialisten. Der Mechaniker dort baut
fachmännisch
das schwere Rad ab (hier hat man es eben öfter
mit Geländewägen zu tun), demontiert den Mantel
und sucht das Leck. Da kein Loch zu finden ist, lasse
ich zur Sicherheit einen neuen Schlauch einziehen, schließlich
geht es morgen ins Hochland. Um 70 Euro erleichtert
verlassen wir die Werkstatt und machen uns endgültig
auf den Weg zur Sprengisandur, der Piste die uns in Richtung
Askia bringen soll.
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