| Die Sprengisandur-Route durchzieht das Hochland
Islands von Norden nach Süden. Endlich sollen unsere
Landrover auf artgerechten Pisten bewegt werden. Die Straße
ist die ersten Kilometer bis zu einem Kraftwerk noch geteert
und wurde offensichtlich zu dessen Bau und Versorgung angelegt.
Der Stausee, der die Anlage speist, schimmert türkis
in der strahlenden Sonne. Schnell wird die Piste schlechter
und wir fahren zwischen den beiden Gletschern Hofsjökull
und Vatnajökull durch eine öde Steinwüste
bis das heutige Ziel, die Hütte
Nyidalur, auftaucht. |
Die Hütte des isländischen Wandervereins
hat bei dem einsetzenden Regen und eisigem Wind eine magische
Anziehungskraft. Die Aussicht draußen
zu kochen ist auch nicht sonderlich verlockend und obwohl
die Liegefläche
des Landys bequem ist, freuen wir uns auf ein "richtiges" Bett
und beziehen die geräumige Unterkunft. Ein Fehler, wie sich
später
herausstellen soll...
Bei heißem Tee im Aufenthaltsraum
der Hütte kommt plötzlich jemand zur Tür
herein und fragt, wer denn nun der Torsten sei. Völlig überraschend
steht Uwe vor mir, ein "G-Fahrer", den ich
vor der Reise nach Island im Internet kennengelernt habe.
Die Tour zur Askja sollte evtl. gemeinsam gefahren werden
aber da wir keinen festen Reiseplan hatten, konnte
im Vorfeld nichts ausgemacht werden.
Er hat unsere Defender an der Hütte
anhand eines vor Urlaubsbeginn zugeschickten Fotos
wiedererkannt. Jetzt steht der gemeinsamen Befahrung der
F910 morgen nichts mehr im Weg. |