| Bergung,
Hengifoss und Lagarfljot |
| Die gescheiterte Furt des Vortags geht uns
auch am heutigen Morgen nicht aus dem Kopf. Kurzer Hand
versuchen wir erneut unser Glück und fahren zurück
an den Fluss. Getrennt wird nach einer möglichst
breiten Stelle gesucht, da das Wasser dort in der Regel
etwas flacher ist. |
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Auf Grund
eines Missverständnisses passiert es dann: Stefans
Defender bleibt im weichen Sand des Flussbetts stecken
und muss geborgen werden. |
| Der Landy hat
sich im Schlamm festgefahren |
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Schnell wird der Bergegurt ausgerollt und an den Fahrzeugen
befestigt. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten lässt
sich der Wagen schnell befreien - die Investition
in den Gurt hat sich also gelohnt. Erst jetzt fällt
der Verlust der vorderen Schmutzfänger auf,
die trotz akribischer Suche im Schlamm und entlang
des Ufers verschwunden bleiben. |
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| Verständlicher Weise ist jegliches Interesse
an der Flussquerung verloren und wir machen uns auf den Weg
Richtung Seydisfjördur. Bei Egilstadir zweigt der Weg
von der Ringstraße
ab und führt am Ufer des Lagarfljot entlang zum Hengifoss. |
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Hengifoss
Dieser Wasserfall ist nur über einen 2,5 Kilometer
langen Wanderweg zu erreichen. Eindrucksvoll zeigt sich
dem Betrachter hier die Geschichte vieler Vulkanausbrüche.
Die verschiedenen Schichten der Steilkante
bestehen aus Lava und Erde. Erkaltete Lava, die langsam
zu einer Basaltschicht auskühlen konnte, wurde
im Laufe der Zeit durch Erde bedeckt und bei einem
weiteren Ausbruch erneut von Magma überströmt.
Durch den hohen Druck und der Hitze dieser neuen
Schicht hat sich die Erde darunter rötlich verfärbt.
Das Schauspiel wiederholte sich über die
Jahre mehrmals und bildete die faszinierende Struktur. |
| Hengifoss (118
m) |
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| Nach dieser geologischen Zeitreise treffe ich
am Parkplatz einen "Bekannten" von der Fähre.
Von ihm bekomme ich den Hinweis auf einen idyllischen
Campingplatz, der am bewaldeten südlichen Ufer des
Sees liegt. Bei der Ankunft dort frischt
der Wind schon merklich auf und wir sind froh zwischen den
Bäumen
etwas Schutz zu finden. |
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Während
es bei uns die obligatorischen Nudeln
aus der Tüte gibt, haben sich Stefan und Helmar
im Supermarkt Fischklößchen und Dosengemüse
gekauft. Neidisch schauen Katrin und ich zu, wie
das aufwändig zubereitete Mahl genussvoll vor
unseren Augen verspeist wird.
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| Kulinarisches
Highlight |
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